Ärzte Zeitung, 11.01.2018

Unternehmen

Bayer schlägt größeres Covestro-Paket los

LEVERKUSEN. Der Pharma- und Agrochemiekonzern Bayer hat sich weiter aus seiner einstigen Kunststoff-Sparte Covestro zurückgezogen. Der Konzern nahm beim Verkauf eines Aktienpakets insgesamt 1,8 Milliarden Euro ein, wie Bayer am Donnerstag in Leverkusen mitteilte. Geplant gewesen waren 1,5 Milliarden Euro.

Es habe allerdings ein starkes Interesse der Investoren gegeben, teilte das Unternehmen mit. Bayer hatte seine Kunststoff-Sparte 2015 unter dem Namen Covestro an die Börse gebracht und sich Schritt für Schritt von Anteilen getrennt. Zuletzt verkauften die Leverkusener im September ein großes Aktienpaket.

Mit dem nun erfolgten Verkauf schrumpft der Anteil von 24,6 auf 14,2 Prozent.Die Bayer-Pensionskasse hält noch weitere 8,9 Prozent. Ziel des Konzerns ist es, sich mittelfristig komplett aus Covestro zurückzuziehen, der als Dax-Kandidat gilt.

Bayer ist im Umbruch: Momentan arbeiten die Leverkusener an der größten Übernahme der Firmengeschichte, dem Kauf des US-Agrochemiekonzerns Monsanto. Der 66 Milliarden US-Dollar schwere Deal würde Bayer mit einem Schlag zur Nummer eins bei Saatgut und Pflanzenschutzmitteln machen. (dpa)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11486)
Organisationen
Bayer (1165)
Monsanto (49)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

628 Kliniken soll Geld gestrichen werden

17:00Hunderte Krankenhäuser sollen nach einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses keinen Zuschlag mehr für die Notfallversorgung erhalten. mehr »

Junge Besucher waren "Verjüngerungskur für DGIM"

Die "Ärzte Zeitung" hat den letzten DGIM-Kongresstag mit der Kamera begleitet. Tagungspräsident Sieber hat uns dabei Rede und Antwort gestanden - und erzählt, was ihn in den Tagen begeistert hat. mehr »

Keuchhusten - längst keine Kinderkrankheit mehr

An Pertussis erkranken in Deutschland vor allem Erwachsene. Sie stellen eine Gefahr für Säuglinge dar. Wir zeigen, wie viele Erkrankte es seit 2001 gab und wie alt sie waren. mehr »