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Tarifverhandlungen

Charité-Töchter – Verdi erhöht den Druck

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BERLIN. Verzögert die Charité-Geschäftsführung Tarifverhandlungen für die Physiotherapeuten in der Tochtergesellschaft CPPZ? Das wirft ihr die Gewerkschaft Verdi vor. Nach ihren Angaben will die Charité-Leitung erst ab April wieder verhandeln.

Bis Ende März muss die Geschäftsführung der größten Uniklinik Europas ein Konzept für die Rückführung der Tochtergesellschaften vorlegen. Diese Frist hat das Berliner Abgeordnetenhaus gesetzt. Verdi wirft dem Charité-Vorstand unter dem Vorsitz von Professor Karl Max Einhäupl vor, mit seinem Verhalten Missachtung für die Beschlüsse des Abgeordnetenhauses zu zeigen.

„Die aktuelle Charité-Leitung scheint es drauf anzulegen, dass der neue Vorstandsvorsitzende Hayo Krömer diesen Konflikt auf jeden Fall noch erben soll“, meint Verdi-Verhandlungsführer Kalle Kunkel.

Nun setzt auch Verdi ein Ultimatum. „Die Beschäftigten werden nicht für fast drei Monate die Hände in den Schoß legen, um abzuwarten, ob die Charité den Beschluss des Abgeordnetenhauses überhaupt respektiert“, so Kunkel. Die Gewerkschaft kündigte längerfristige Streiks an, falls bis zum 11. Februar kein verhandlungsfähiges Angebot der Charité vorliegt, mit dem die CPPZ-Beschäftigten an den TVöD herangeführt werden sollen. (ami)

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