Ärzte Zeitung online, 06.04.2019

Saarland

Yoga in der Schule kommt gut an

SAARBRÜCKEN. Das Präventionsprojekt „Yoga mit Kindern von fünf bis zwölf Jahren in Kita und Schule“ stößt im Saarland auf große Resonanz. Es wurde gemeinsam von den gesetzlichen Krankenkassen und dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien entwickelt.

Wie die Initiatoren sechs Monate nach dem Start berichten, nehmen bereits mehr als 40 Lehr- und Fachkräfte aus 38 Einrichtungen an den Schulungen teil. Für ihre Qualifizierung sind innerhalb von zwei Jahren fünf Module vorgesehen. Hinzu kommt die Begleitung bei der Umsetzung vor Ort.

Ziel sei es, „ein bedarfsgerechtes Kinder-Yoga-Angebot im Unterricht alltagsintegriert und jahrgangsübergreifend“ zu etablieren und damit „auch eine ganzheitliche gesundheitsförderliche Entwicklung“ zu unterstützen. Als Referenten wurden mit Petra Proßowsky und Thomas Bannenberg zwei Pioniere des Kinder-Yogas in Deutschland in das Projekt eingebunden.

Vereinbart sind zunächst zwei Staffeln mit einer Gesamtlaufzeit von vier Jahren und einem Finanzvolumen von rund 100.000 Euro. Die Hälfte übernehmen die Kassen aus Mitteln des Präventionsgesetzes, die andere Hälfte bringt das Land überwiegend in Form von Personal ein. (kud)

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:
Lieber Konzept statt Füllhorn

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Künstliches Pankreas punktet im Alltag

Ein „closed loop“ aus sensorgestützter Glukosemessung und Insulinpumpe kann die Stoffwechseleinstellung bei Diabetes deutlich verbessern, zeigt eine US-Studie auf. mehr »

Kontroverse um Spahns Gesetz für besseren Masernschutz

Der Bundestag hat in erster Lesung das geplante Masernschutzgesetz debattiert. Die Opposition kritisiert, das Gesetz atme zu viel Zwang und Sanktion. mehr »

Tuberkulose bleibt die infektiöse Todesursache Nummer 1

Inzidenz und Mortalität der Tuberkulose gehen einem WHO-Report zufolge weltweit zurück. Die für 2020 angestrebten Ziele sind trotzdem außer Reichweite. mehr »