DGP-Kongress

Oskar-Medizinpreis geht an Pneumologen Windisch

Für seine wegweisenden wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema „Pneumologische Beatmungsmedizin“ ist Professor Wolfram Windisch aus Köln ausgezeichnet worden.

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DGP-Präsident Professor Torsten T. Bauer, Laudator Professor Tobias Welte, Preisträger Professor Wolfram Windisch und Professor Wolfgang Kuhla, Mitglied der Medizinpreis-Jury (v. l.).

DGP-Präsident Professor Torsten T. Bauer, Laudator Professor Tobias Welte, Preisträger Professor Wolfram Windisch und Professor Wolfgang Kuhla, Mitglied der Medizinpreis-Jury (v. l.).

© Mike Auerbach / DGP

Leipzig. Der renommierte Oskar-Medizinpreis über 50.000 Euro geht in diesem Jahr an den stellvertretenden Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Professor Wolfram Windisch.

Wie die DGP mitteilt, erhält der Chefarzt der Lungenklinik Köln-Merheim, Kliniken der Stadt Köln, sowie Inhaber des Lehrstuhls für Pneumologie an der Universität Witten/Herdecke die Auszeichnung der Stiftung Oskar-Helene-Heim für seine wegweisenden wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema „Pneumologische Beatmungsmedizin“. Dieses gesamte Feld umfasse unter anderem die Sauerstoff-Applikation, die außerklinische nicht-invasive und die invasive Beatmung, die Beatmungsentwöhnung bis hin zur Beatmung auf der Intensivstation.

In der Begründung des Jury-Vorsitzenden Professor Robert Loddenkemper heißt es: Der Preisträger habe sich – gerade auch zur Corona-Pandemie – große Verdienste erworben um die Fortentwicklung der nicht-invasiven Beatmung und ihren gesundheitspolitischen Konsequenzen. Den Oskar-Medizinpreis – einen der höchstdotierten Medizinpreise in Deutschland – hat Windisch am Freitag im Rahmen des DGP-Kongresses in Leipzig überreicht bekommen. (otc)

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