Bundeswehr

2000 Freiwillige wollen gegen Ebola kämpfen

Der Aufruf von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zur freiwilligen Hilfe im Kampf gegen Ebola ist in der Bundeswehr auf große Resonanz gestoßen. Der Einsatz soll aber zeitlich befristet sein.

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BERLIN. Der Aufruf von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zur freiwilligen Hilfe im Kampf gegen Ebola ist in der Bundeswehr auf große Resonanz gestoßen.

Schon in den ersten 48 Stunden haben sich rund 2000 Interessenten für den Einsatz in Westafrika gemeldet. Das sei ein großartiges Zeichen der Hilfsbereitschaft, sagte von der Leyen.

Die Ministerin hatte am Montag Soldaten und Zivilisten der Bundeswehr gebeten, sich in dem Krisengebiet am Kampf gegen die Ebola-Epidemie zu beteiligen.

Die Helfer sollen in einem speziellen Lehrgang für den Kriseneinsatz ausgebildet werden. Von der Leyen versprach zudem einen finanziellen Zuschlag und eine klare zeitliche Befristung des Einsatzes.

Es soll auch sichergestellt werden, dass für den Fall einer Infektion ein schneller Heimflug gewährleistet ist. Benötigt werden Ärzte und Pfleger, aber auch Techniker und Logistiker. (dpa)

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Kommentare
Adolf Göttker 24.09.201415:43 Uhr

Hut (oder besser Helm) ab

Als ehemaliger Oberfeldwebel der Sanitätstruppe, muss ich hier meine Hochachtung für soviel Hilfsbereitschaft und Zivilcourage ausdrücken. Ich kann nur hoffen und wünschen, dass vor allem auch die Versicherungsfragen eindeutig geklärt werden.
Zum Glück kann man feststellen, dass da, wo die Regierung nur zögerlich agiert,es Menschen gibt, die bereit sind, diese risikoreiche Aufgabe zu übernehmen.

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