Leukämie

AML: Minimale Resterkrankung im Fokus

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STUTTGART. Die minimale Resterkrankung (MRD, Minimal Residual Disease) gewinnt beim Abschätzen des individuellen Rezidivrisikos etwa bei Leukämien immer mehr an Bedeutung. Selbst die US-Behörde FDA habe großes Interesse am Monitoring der MRD, so Professor Christian Thiede, Uniklinikum Dresden, bei der DGHO-Jahrestagung in Stuttgart. Die Messung sei bei 80 bis 90 Prozent der Patienten möglich. Ein sehr sensitiver Marker sei in diesem Zusammenhang bei akuter myeloischer Leukämie NPM1 (Nucleophosphin 1). Bei MRD-Positivität gebe es allerdings nur die allogene Stammzelltransplantation als Therapieoption, so Thiede. Neue Therapiemöglichkeiten wie Hemmstoffe der IDH (Isocitrat-Dehydrogenase), demethylierende Substanzen und Tyrosinkinasehemmer werden geprüft. (ple)

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