DGIM-Kongress

Ärzte ohne Grenzen bei Jungen Internisten

Herausforderungen in der humanitär-medizinischen Hilfe – nicht nur dieses Thema präsentiert das „Forum Junge Internisten“ beim DGIM-Kongress.

Veröffentlicht:

WIESBADEN. Vor allem, aber nicht nur für junge Kollegen ist das Programm gedacht, das die Arbeitsgruppe Junge Internisten der DGIM in enger Zusammenarbeit mit dem Kongressteam um Professor Claus F. Vogelmeier für das „Forum Junge Internisten“ beim diesjährigen Internistenkongress zusammengestellt hat.

Dabei heißt es wieder: „Früh aufstehen!“, denn bereits um 7:45 Uhr stehen an den vier Kongresstagen Professoren, Chefarzt oder Honorararzt bereit, um in „Meet the ...“-Veranstaltungen bei einem gemeinsamen Frühstück verschiedene Karrierewege zu präsentieren und dazu Fragen zu beantworten.

Am Samstag, den ersten Kongresstag, geht es dann etwa auch um Herausforderungen in der humanitär-medizinischen Hilfe, wenn Dr. Tankred Stöbe, Mitglied des internationalen Vorstandes von Ärzte ohne Grenzen, über „Nothilfe im Kreuzfeuer aktueller Krisen“ oder Dr. Volker Westerbarkey, Vorstandsvorsitzender Ärzte ohne Grenzen Deutschland e.V. über „Kriminalisierung der humanitären Hilfe: Herausforderungen in 2019“ spricht.

Ärzte ohne Grenzen ist dieses Jahr erste Partnerorganisation

Ärzte ohne Grenzen ist in diesem Jahr erste Partnerorganisation des Internistenkongresses. Stöbe und Westerbarkey haben auch den Vorsitz bei einer Veranstaltung am Sonntag (5. Mai, Saal 1, 12:15 – 13:45 Uhr), in der Beispiele aus der Nothilfe präsentiert werden, etwa im Vortrag „Ebolafieber: Überleben zwischen Präventiv- und Intensivmedizin“.

Weitere Sessions im „Forum Junge Internisten“ reichen von rein fachlichen Themen, wie der Vorstellung nephrologischer Methoden oder nephrologischer Krankheitsbilder, bis hin zu einer berufspolitischen Diskussion zu Erwartungen junger Ärzte an ihre Work/Life-Balance. Auch Querschnittsbereiche wie die Infektiologie und internistische Intensivmedizin werden beim Programm berücksichtigt.

Ein größerer Teil der Sessions wird auf dem Lernen an Fällen aus der Praxis basieren. Die Interaktion zwischen Referenten und Publikum soll dabei durch ein TED-System unterstützt werden. (mal)

Infos zum Kongress

  • Wann und wo? 4. - 7. Mai 2019, Wiesbaden, RheinMain CongressCenter

Im Web: www.dgim2019.de

Mehr zum Thema

Chronische Erkrankungen

Bei Diabetes lohnt sich die hausarztzentrierte Versorgung

Langzeitergebnisse

Klappeneinbau per TAVI ist auch ohne Prädilatation sicher

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Leitartikel

GVSG: Zu viele Leerstellen

Verbesserung der Leistungsfähigkeit

Betablockerverzicht bei HFpEF unterschiedlich erfolgversprechend

Vor Europawahl am 9. Juni

23 Ärztinnen und Ärzte sind Abgeordnete im EU-Parlament

Lesetipps
Prinzipiell folge aus REDUCE-AMI, so Prof. Dr. Michael Böhm, dass bei Infarktpatienten mit erhaltener Pumpfunktion keine Betablocker mehr gegeben werden müssten. Das gelte, sofern es keinen anderen Grund für Betablocker gebe, konkret tachykardes Vorhofflimmern oder anhaltende Angina.

© shidlovski / stock.adobe.com

Nach der REDUCE-AMI-Studie

Bye-bye für Betablocker nach Herzinfarkt?

Viele Menschen sind adipös. Die Kombination aus Intervallfasten plus Protein-Pacing kann anscheinend neben einer Gewichtsabnahme auch zu einem gesünderen Mikrobiom verhelfen.

© Aunging / stock.adobe.com

Verändertes Mikrobiom

Intervallfasten plus Protein-Pacing lassen die Pfunde purzeln