Direkt zum Inhaltsbereich

Anti-Doping-Gesetz kommt

BERLIN (af). Der Kampf gegen Doping wird künftig deutlich verschärft - das sieht ein Gesetzentwurf der Bundesregierung vor, den der Bundestag gestern mit den Stimmen von Union und SPD verabschiedet hat.

Veröffentlicht:

Gedopte Athleten sollen allerdings weiterhin nur der Sportgerichtsbarkeit unterliegen. Neu ist, dass künftig Mitgliedern bandenmäßig organisierter Dopingnetzwerke bis zu zehn Jahren Haft drohen können. Und auch der Besitz besonders gefährlicher Dopingmittel soll künftig bestraft werden, wenn die Menge über den Eigenbedarf hinausgeht. Die Arzneimittelindustrie muss zudem künftig zum Doping geeignete Medikamente mit Warnhinweisen versehen.

Winfried Hermann von den Grünen beklagte gestern in der Debatte, dass das Gesetz einen weiten Bogen um den Sportler mache. Auch künftig könne ein Radsportler "mit einer Epo-Ampulle um den Hals ins Ziel einfahren", ohne dass ihm etwas passiere. Dennoch lehnten die Grünen das Gesetz grundsätzlich nicht ab, da erste Verbesserungen erreicht werden.

Lesen Sie dazu auch den Hintergrund: Wie sauberer Sport in Paragrafen gegossen werden soll: Dopinghandel wird bestraft, Eigendoping aber nicht

Mehr zum Thema

Orthese selten nötig

Das ist bei Sprunggelenksverletzungen zu beachten

Herzstillstand durch Dauerlauf

Wie gefährlich sind Marathons fürs Herz?

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Diagnostik bei Harnsteinen: Prozedere bei Hochrisiko-Gruppe

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5, 11]

Hoher Medical Need

Urolithiasis: Metaphylaxe kann hohe Rezidivrate deutlich senken

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Aristo Pharma GmbH, Berlin
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

© Pinit / stock.adobe.com / generiert mit KI

Pädiatrische cholestatische Lebererkrankungen

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Mirum Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Studien CLIMB THAL-111 und -131: Veränderung des Gesamt-Hb-Werts und des HbF-Werts nach Exa-cel-Infusion bei TDT-Patientinnen und -Patienten (Quelle: Locatelli F et al., European Society for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) 2026, Madrid, Spanien, Abstract GS2-5)

© Springer Medizin Verlag

Neue Perspektiven bei Hämoglobinopathien

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vertex Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

GeriPAIN-Leitlinie

Welche Schmerztherapien eignen sich für geriatrische Patienten?

Von unbedenklich bis gefährlich

Blutbildveränderungen: Das Einmaleins der Anämie-Diagnostik

Lesetipps
Impfheft mit COVID-19-Impfung

© RRF - stock.adobe.com

Robert Koch-Institut

STIKO lockert Impfempfehlungen gegen COVID-19

Eine Ärztin im Gespräch mit einer Patientin.

© HockleyM1 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Kollegin gibt Tipps

So gelingt eine gute Arzt-Patienten-Beziehung

Cornelia Hösemann

© Porträt: privat | Spritze: Fied

Sie fragen – Experten antworten

Ist eine Impfung gegen HPV auch bei Frauen über 50 noch sinnvoll?