Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar

Asthma-Prävention durch Eltern

Ingrid KreutzVon Ingrid Kreutz Veröffentlicht:

Zur Prävention von Asthma gibt es inzwischen einige vielversprechende Ansätze. Dazu gehören etwa eine allergenarme Ernährung von Frauen während Schwangerschaft und Stillzeit sowie Impfkonzepte, wonach Kinder mit Substraten geimpft werden, mit denen Bauernkinder gehäuft konfrontiert sind. Diese haben bekanntlich seltener Asthma als andere Kinder. Aber das ideale Konzept ist bisher noch nicht gefunden worden.

Ein neuer Ansatz zur Asthma-Prävention könnte eine Gentherapie sein. Denn französische Forscher haben in einer aktuellen Studie den engen Zusammenhang zwischen Veränderungen des Chromosom 17q21 und einem erhöhten Asthma-Risiko bei Kleinkindern bestätigt. Ob es eine geeignete Gentherapie zur Asthma-Prävention aber jemals geben wird, steht noch in den Sternen.

Sofort umsetzbar ist aber eine Maßnahme, die Kinder zwar nicht 100-prozentig vor Asthma schützt, aber das Risiko erheblich senkt: der Verzicht auf Rauchen, wenn man in einem Haushalt mit Kindern lebt. Wie effektiv das ist, hat sich jetzt erneut bestätigt. In der französischen Studie war das Risiko, in den ersten vier Lebensjahren an Asthma zu erkranken, wesentlich höher, wenn zu Genmutationen auch noch Passivrauchen hinzukam.

Lesen Sie dazu auch: Rauchen steigert Effekt des Asthma-Gens

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Neudefinition mit praktischen Konsequenzen

COPD: Schon ab einer moderaten Exazerbation in Gruppe E!

Schwere, unkontrollierte CRSwNP

Wirkansatz an epithelialen Alarminen

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg

Änderungen aus dem GOLD-Update

Neues Vorgehen bei COPD: Proaktiv statt reaktiv!

Das könnte Sie auch interessieren
50 Jahre Jung-Preis

© Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

50 Jahre Jung-Preis

Freiheit als Voraussetzung für medizinischen Fortschritt

Anzeige | Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: WAYPOINT-Studie: schnelle und signifikante Reduktion des SNOT-22-Scores über 52 Wochen

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [6]

Schwere, unkontrollierte CRSwNP

Wirkansatz an epithelialen Alarminen

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Abb. 1: Signalkaskade der kardiovaskulären Inflammation

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [9]

Sekundärprophylaxe nach Herzinfarkt

Therapie der kardiovaskulären Inflammation senkt das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APONTIS PHARMA Deutschland GmbH & Co. KG

T2D-Therapie jetzt auch mit Semaglutid 2 mg

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma Gmbh, Mainz
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Ältere Frau versucht, sich mit einem Fan abzukühlen.

© solidcolours/Getty Images/iStock

Tipps

Sommerhitze: Das ist wichtig bei älteren Patienten

Ein Mann mit COPDhustet, und fasst sich an die Bust.

© brizmaker / stock.adobe.com

Neudefinition mit praktischen Konsequenzen

COPD: Schon ab einer moderaten Exazerbation in Gruppe E!