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Auch Nordic Walking muß man lernen

Von Ursula Gräfen Veröffentlicht:

Menschen, die mit zwei Stöcken stramm durch Wald und Feld ziehen, allein, zu zweit oder in Gruppen - das sieht man immer öfter. Denn Nordic Walking ist ein absoluter Trendsport. Ihm frönen vor allem die, die sonst oft mit Sport nicht viel am Hut haben: Menschen mittleren Alters oder älter, Rundliche und Dicke.

Und das ist gut so: Nordic Walking ist ein sehr gesunder Sport. Die Stöcke entlasten die Gelenke. Die allgemeine Kondition wird verbessert. Außer der Beinmuskulatur wird durch den kräftigen Einsatz der Stöcke auch die Oberkörpermuskulatur trainiert.

Das führt automatisch zu einer aufrechteren Körperhaltung, es lösen sich Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich. Bis zu 400 Kilokalorien in der Stunde werden verbraucht - und das in der frischen Luft.

Ärzte tun also gut daran, diese Sportart zu empfehlen. Denn geeignet ist sie eigentlich für jeden. Allerdings sollte man die richtige Technik beherrschen. Denn einfach nur Stöcke zu nehmen und loszumarschieren ist nicht zu empfehlen.

Da kann man einiges falsch machen, was schmerzhafte Konsequenzen, etwa an Sprung- oder Kniegelenken, haben kann. Auch die Ausrüstung muß stimmen. Wer etwa seine Skistöcke zum Walken nimmt, riskiert, daß die abknicken und man schwer stürzt.

Eine Einführung ist also ratsam, und inzwischen bietet auch jeder Sportverein Nordic-Walking-Kurse an.

Lesen Sie dazu auch: Sogar beim Nordic Walking kommt’s auf die Technik an

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