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BZgA-Studie

Aufklärung zu Alkohol per Social Media?

Wie lassen sich Jugendliche über Social-Media-Angebote am besten über Alkoholprävention aufklären? Eine Studie kommt zu dem Ergebnis: Am wichtigsten sind praktische Tipps und der Dialog auf Augenhöhe.

Veröffentlicht:

BERLIN. Alkoholprävention über digitale Kanäle kommt bei Jugendlichen gut an, wenn sie zu relevanten Fragen ihrer Lebensphase Antworten bietet. Das berichtet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in der aktuellen Ausgabe des „Alkoholspiegel“. Die BZgA hat in einer Studie die Akzeptanz der Facebook-Präsenz der Jugendkampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“ untersucht.

„Jugendliche möchten nicht belehrt werden, sondern erwarten praktische Tipps zum Umgang mit Alkohol oder Gruppendruck. Präventionskampagnen sollten mit Jugendlichen in einen Dialog kommen, Rückmeldungen honorieren und Partizipation ermöglichen“ heißt es in der BZgA-Mitteilung.

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale, erläutert: „Die Untersuchung zeigt, dass Jugendlichen vor allem der Dialog wichtig ist. Deshalb steht bei den Social-Media-Angeboten von ‚Alkohol? Kenn dein Limit.‘ der Austausch mit und unter Jugendlichen im Vordergrund.“ Von Interesse seien dabei Bilder, Videos, persönliche Beiträge und News.

Weiteres Thema im aktuellen „Alkoholspiegel“ sind aktuelle Studiendaten der BZgA zum Alkoholkonsum der 12- bis 25-Jährigen bundesweit. Der regelmäßige, mindestens einmal wöchentliche Alkoholkonsum bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren war 2018 mit 8,7 Prozent demnach auf einem historisch niedrigen Stand.

Die Alkoholpräventions-Kampagne für Jugendliche der BZgA läuft derzeit auf Facebook, YouTube und Instagram sowie auf einem Onlineportal und Blogs. (eb)

Download des „Alkoholspiegels“: www.bzga.de/presse/publikationen/ oder kostenfreie Bestellung per E-Mail: order@bzga.de.

Weitere Infos zur BZgA-Kampagne: www.kenn-dein-limit.info

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