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BUCHTIP

Begleitung von Schmerzpatienten

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Schmerzen, zumal chronische, verändern Menschen nicht selten so stark, daß sie selbst ihren Angehörigen fremd werden. Diese gepeinigten Patienten sind auch für Ärzte eine Herausforderung. Um Kollegen bei der Beratung von Betroffenen und ihrer Familien zu unterstützen, haben die österreichischen Wissenschaftler Dr. Monika Specht-Tomann und Professor Andreas Sandner-Kiesling den Ratgeber "Schmerz" verfaßt.

Die Grazer Psychologin und Psychotherapeutin und der Anästhesist und Intensivmediziner am Landeskrankenhaus Graz gehen das komplexe Thema in klarer, verständlicher Sprache aus interdisziplinärer Sicht an und zeigen vom Verstehen der Ursachen bis zur Linderung von Schmerzen Möglichkeiten auf, damit umzugehen.

Sehr oft, so ihre Erfahrung, trügen unbewältigte Trauer wesentlich dazu bei, daß Schmerz chronifiziere und die Therapie damit immer schwieriger oder ineffizienter werde. Ein großes Anliegen ist es den Kollegen deshalb, "wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Bereich der Schmerz- und Trauerforschung sowie konkrete Erfahrungen aus der Begleitung von Schmerzpatienten möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen".

Nach dem Motto "Aus der Praxis für die Praxis" wird die Theorie durch Fallbeispiele aus der Behandlung und Beratung von Schmerzkranken - angefangen von körperlichen Qualen bis hin zu dem Gefühl, ausgegrenzt zu sein - praxisnah beleuchtet. Die Adressen der deutschsprachigen Schmerzgesellschaften im Buchanhang komplettieren die Information. (hsr)

Monika Specht-Tomann, Andreas Sandner-Kiesling: Schmerz - Wie können wir damit umgehen?; Patmos / Walter Verlag Düsseldorf Zürich 2005; 230 Seiten, diverse Fotos und Abbildungen, englische Broschur, 16,00 Euro. ISBN 3-530-40171-4

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