Direkt zum Inhaltsbereich

BUCHTIPP DES TAGES

Behandlung bei Opiatsucht

Veröffentlicht:

Unter Personen, die außerhalb medizinischer Indikationen Opiate konsumieren, ist die Mortalitätsrate 20 Mal höher als in der Allgemeinbevölkerung. Dazu tragen nicht nur Überdosierungen bei, sondern auch Infektionskrankheiten, Gewalt, Suizid und schlechte Lebensbedingungen. Die drei Herausgeber des Buches "Opiatabhängigkeit" betonen deshalb, wie notwendig ein interdisziplinärer Behandlungsansatz für solche Patienten ist, und versuchen, dies in ihrem Lehr- und Praxisbuch zu vermitteln.

Beschäftigen sie sich im ersten Abschnitt allgemein mit Drogen und ihren Wirkungen, werden im zweiten Kapitel die typischen Begleiterkrankungen bei opiatabhängigen Patienten dargestellt. Im größten Teil des Buches, an dem 40 Autoren mitgewirkt haben, geht es um verschiedene Behandlungsstrategien: von der Substitutions- und Entzugstherapie, über psychosoziale Aspekte bis hin zur Entwicklung von Kindern opiatabhängiger Mütter.

In die zweite Auflage des Buches neu aufgenommen worden sind Beiträge aus den Bereichen Geburtshilfe, Chirurgie und Schmerztherapie sowie Beiträge zur Begutachtungspraxis und Fahrtauglichkeit von Personen mit Opiatabhängigkeit. (ner)

Eckhard Beubler, Hans Haltmeyer, Alfred Springer (Hrsg.): Opiatabhängigkeit. Springer Verlag Wien, New York. 2. Auflage 2007, 340 Seiten, broschiert. Preis: 49,90 Euro, ISBN 978-3-211-29116-0.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Update Multiple Sklerose: Aktuelle Erkenntnisse und Entwicklungen

© libre de droit | iStock

Update MS

Update Multiple Sklerose: Aktuelle Erkenntnisse und Entwicklungen

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Einfluss der MS-Therapie auf Immunzellen im Liquor

© Yozayo | iStock

Intrathekale Entzündung

Einfluss der MS-Therapie auf Immunzellen im Liquor

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Ein erreichbares Ziel bei MS?

© Merck KGaA

Therapiefreie Remission

Ein erreichbares Ziel bei MS?

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Vitamin-B12-Mangel

Frühzeitig erkennen, gezielt therapieren

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Wörwag Pharma GmbH & Co. KG, Böblingen
ATTR-CM-Therapien im Wandel: Die Rolle von Acoramidis

© CLIPAREA.com / stock.adobe.com

Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie

ATTR-CM-Therapien im Wandel: Die Rolle von Acoramidis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Bayer Vital GmbH, Leverkusen
 Abb. 1: Anwendung von Ruxolitinib-Creme bei mittelschwerer AD

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [1,8]

Ruxolitinib-Creme bei mittelschwerer AD

Topische steroidfreie Behandlungsoption bei atopischer Dermatitis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Incyte Biosciences Germany GmbH, München
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Ein Arzt bereitet eine Biopsie vor.

© Rokas / stock.adobe.com

Aktive Überwachung

Prostatakrebs: Urintest kann Biopsien ersparen