Allergien

Bei Heuschnupfen besser Finger weg vom Alkohol!

NEU-ISENBURG (otc). Von Heuschnupfen Geplagte sollten ganz besonders in Zeiten starken Pollenfluges auf alkoholische Getränke verzichten. Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung e.V. (DLS) in einer Mitteilung hin.

Veröffentlicht: 30.05.2011, 14:34 Uhr

Der Grund: Bei der Herstellung von Alkoholika wie Bier, Schnaps und Wein wird während der Gärung von Hefen und Bakterien Histamin gebildet. Das biogene Amin kann die Heuschnupfenbeschwerden verschlimmern.

Im menschlichen Körper agiert Histamin als einer von mehreren Signalstoffen, die im Zuge einer allergischen Reaktion ausgeschüttet werden und allergische Symptome verursachen. Einigen Studien zufolge kann regelmäßiger Weinkonsum sogar das Risiko erhöhen, eine saisonale oder ganzjährige Allergie überhaupt erst zu entwickeln.

Aber nicht nur Alkohol sollten Patienten mit Heuschnupfen tunlichst meiden, auch um stark chlorierte Schwimmbäder sollten sie besser einen Bogen machen.

Denn Chlor könne nicht nur die Augen reizen, sondern auch die Haut und Atemwege von überempfindlichen Menschen angreifen und Husten und auch Luftnot verursachen, erläutert Professor Harald Morr aus Hannover, Vorstandsvorsitzender der DLS.

Mehr zum Thema

Option Dupilumab

„Grundlegende Änderung“ bei Neurodermitis

Hpb-Glutamat Dehydrogenase

Parasiten-Larven sollen allergisches Asthma lindern

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Ist der ICD noch immer ein Lebensretter?

Kardiologie

Ist der ICD noch immer ein Lebensretter?

Chloroquin und Co: Geringe Erfolgsaussicht bei COVID-19

Neue Datenanalyse

Chloroquin und Co: Geringe Erfolgsaussicht bei COVID-19

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden