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Bei Männern mit Söhnen weniger Prostata-Krebs

BETHESDA (ddp.vwd). Väter von Söhnen haben seltener Prostatakrebs als Väter, die nur Töchter gezeugt haben. Das ergab eine statistische Studie US-amerikanisch und israelischer Forscher, bei der Daten von knapp 39 000 Männern ausgewertet wurden.

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Verglichen mit Vätern von mindestens einem Sohn war die Prostatakrebsrate bei Männern ohne Söhne um etwa 40 Prozent erhöht, berichten die Forscher ("Journal of the National Cancer Institute" 99, 2007, 77). Ursache könnte ein Defekt des Y-Chromosoms sein: Dieser vermindert die Chance auf männliche Nachkommen und macht anfälliger für Krebserkrankungen der Geschlechtsorgane.

Die 38 934 Männer der Studiengruppe hatten zwischen 1964 und 1976 Nachwuchs bekommen und waren in einer Datenbank registriert, in der ihre Gesundheitswerte bis ins Jahr 2005 gesammelt wurden. 712 Männer bekamen innerhalb dieser Zeit Prostatakrebs. Dabei stieg statistisch das Risiko für die Erkrankung mit jeder Tochter: Väter mit einer Tochter, aber ohne Sohn, hatten im Vergleich zu Männern mit mindestens einem Sohn ein um 25 Prozent erhöhtes Risiko. Bei zwei Töchtern lag das Risiko 41 Prozent höher, bei drei oder mehr Töchtern war es um 60 Prozent höher.

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