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Bei Schlaganfall zahlt sich Aufklärung aus

DÜSSELDORF (mut). Es lohnt sich, Patienten immer wieder auf die wichtigsten Schlaganfallsymptome hinzuweisen: Viele können sich dadurch besser an typische Beschwerden wie Lähmung und Taubheitsgefühl erinnern.

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Schlaganfälle werden bekanntlich häufig deswegen zu spät erkannt, weil die Betroffenen die Symptome nicht ernst nehmen und zu spät den Notarzt rufen. Mit einem Modellprojekt in sechs Kommunen am Niederrhein (Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach, Neuss, Viersen und Wesel) wurde zwischen 2003 und 2008 versucht, das Wissen um die Symptome in der Bevölkerung zu verbessern - und zwar mit Plakaten, Zeitungsanzeigen sowie Faltblättern in Arztpraxen. Vor und nach der Aktion wurde jeweils eine Stichprobe von über 1000 Menschen aus der Modellregion zu typischen Schlaganfallsymptomen befragt.

Das Ergebnis: Vor der Kampagne konnten 32 Prozent der Befragten kein einziges Apoplex-Symptom nennen, danach waren es nur noch 27 Prozent. Mindestens drei Symptome kannten vor der Kampagne 18,6 Prozent, danach 25,5 Prozent. Etwa ein Viertel der Befragten konnte sich an einzelne Aktionen der Kampagne erinnern. Bei diesen war das Wissen um die Symptome deutlich stärker ausgeprägt. Das bekannteste Symptom war die Halbseitenlähmung, gefolgt von Sprachstörung. Nach der Kampagne nannten auch etwa 20 Prozent Taubheit und Sensibilitätsstörungen, davor waren es nur zwei Prozent.

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