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Deutschland

Bisher keine schweren Vergiftungen durch E-Zigaretten

Anhaltende Atembeschwerden und Lungenschäden nach Inhalieren wie aus den USA berichtet wurden in Deutschland bisher nicht festgestellt.

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Berlin. In Deutschland hat es bisher keine bedrohlichen Schäden durch E-Zigaretten-Liquids wie in den USA gegeben. Das teilt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) auf der Basis einer Auswertung von Anfragen bei den Giftinformationszentren in Deutschland gemeinsam mit der Gesellschaft für Klinische Toxikologie mit.

In Deutschland habe die Mehrzahl der Anfragen das unbeabsichtigte Verschlucken der meist nikotinhaltigen Liquids betroffen, häufig durch Kinder. Darunter seien auch zwei als lebensbedrohlich eingestufte Fälle gewesen.

Das BfR rät daher zur kindersicheren Aufbewahrung von E-Zigaretten und Liquids. Anhaltende Atembeschwerden und Lungenschäden nach Inhalieren wie aus den USA berichtet wurden in der Studie nicht festgestellt.

„Trotz der nun vorliegenden Ergebnisse müssen wir hinsichtlich des Gebrauchs von E-Zigaretten weiter wachsam sein“, wird BfR-Präsident Professor Andreas Hensel in der Mitteilung zitiert. „Vor allem raten wir nachdrücklich davon ab, Liquids selbst zu mischen.“ (eb)

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