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Deutschland

Bluthochdruck für jeden vierten Todesfall verantwortlich

Weltweit ist Hypertonie wichtigster Risikofaktor für vermeidbare Todesfälle. In Deutschland verursacht Hypertonie 26 Prozent der Todesfälle.

Veröffentlicht:

HEIDELBERG. Die Studie Global Burden of Disease Study (GBDS) untersucht weltweit die Auswirkungen von Risikofaktoren auf die Bevölkerung und wurde 1992 in Kooperation mit der World Health Organization (WHO) ins Leben gerufen.

Sie erbrachte, dass Hypertonie jährlich für 13 Prozent der Todesfälle weltweit verantwortlich ist, teilt die Deutsche Hochdruckliga mit. Das heißt, weltweit ist Hypertonie der wichtigste Risikofaktor für vermeidbare Todesfälle.

In Deutschland verursacht Hypertonie rund 26 Prozent der Todesfälle. Gemessen an der Zahl der verlorenen gesunden Lebensjahre ist in den westlichen Ländern Bluthochdruck nach dem Rauchen der Risikofaktor mit der größten Krankheitslast.

Die Blutdruckkontrolle ist auch eine wichtige Maßnahme, um Vorhofflimmern und damit auch einem Schlaganfall vorzubeugen. Um diese Präventionsbotschaft der Öffentlichkeit nahezubringen, wurde ein verständlicher Informationsflyer und ein Plakat zum Welt Hypertonie Tag erstellt, beides kann ab sofort bei der Geschäftsstelle angefordert werden.

Flankierend dazu führen Mitglieder der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL® - Deutschen Gesellschaft für Hypertonie und Prävention bundesweit Präsenzveranstaltungen, wie Informationsnachmittage oder "Tage der offenen Tür" durch. (eb)

Mehr Informationen zum Welt Hypertonie Tag auf: www.hypertonietag.de

Lesen Sie dazu auch: Deutschland: Bluthochdruck für jeden vierten Todesfall verantwortlich Hypertonie: 35 Millionen Bundesbürger haben hohen Blutdruck Welt Hypertonie Tag 2013: Bluthochdruck - Störenfried im Vorhof

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