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Blutpräparate sind sicher

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FRANKFURT AM MAIN (ple). Die Gefahr, sich durch eine Bluttransfusion mit Viren wie HIV-1, HBV und HCV zu infizieren, ist in Deutschland extrem gering. Das geht aus den Ergebnissen einer Studie des Deutschen Roten Kreuzes hervor, denen zufolge bei 30 Millionen Transfusionen nur einmal HIV-1 übertragen wurde.

Darauf hat Professor Erhard Seifried, Präsident der 39. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie, gestern in Frankfurt /Main hingewiesen. "Das Sicherheitsprofil der Blutpräparate ist inzwischen so hoch wie nie zuvor", so Seifried bei der Tagung.

Und mit den beiden Hepatitis-Viren sei in der Studie kein einziger Transfusionsempfänger infiziert worden. Seifried erinnerte daran, daß ohne Blutspenden 30 Prozent der Therapien, etwa bei Leukämie und Polytrauma, nicht möglich wären.

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