Compliancevorteil mit Atypikum bei Schizophrenie

BERLIN (djb). Olanzapin hat sich gut in der Langzeittherapie von Patienten mit Schizophrenie bewährt. In einer großen Anwendungsbeobachtung kam es damit seltener zu Therapieabbrüchen als mit anderen Antipsychotika.

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Die Crux in der Langzeitbehandlung bei Schizophrenie seien die hohe Abbruchquote und die daraus folgenden Rezidive, sagte Professor Hans-Peter Volz aus Werneck. Dabei brechen Patienten mit Schizophrenie die Therapie eher wegen schlechter Wirksamkeit als wegen schlechter Verträglichkeit ab, wie Volz bei einer vom Unternehmen Lilly unterstützten Veranstaltung sagte.

Dies hat die Analyse von vier Vergleichsstudien zur Akuttherapie bei über 1600 Patienten ergeben. Die Patienten waren in den Studien 24 bis 28 Wochen lang behandelt worden. Mangelnde Wirksamkeit der Therapie habe dabei dreimal häufiger zum Abbruch der Behandlung geführt als Medikamenten-Unverträglichkeiten (36 versus 12 Prozent), sagte Volz. Patienten, die akut gut auf die Therapie ansprachen, blieben länger dabei.

Volz verwies dabei auch auf Zwischenergebnisse der SOHO-Anwendungsbeobachtung (Schizophrenia Outpatient Health Outcome-Study). Dabei wird drei Jahre lang bei insgesamt fast 11 000 mit Antipsychotika behandelten Schizophrenie-Patienten die Effektivität und Verträglichkeit der Therapie untersucht.

Mit einer Langzeit-Monotherapie mit dem atypischen Neuroleptikum Olanzapin (Zyprexa®) kam es in der Untersuchung seltener zu Therapieabbrüchen als mit anderen Antipsychotika. Auch in der CATIE-Studie (Clinical Antipsychotic Trials of Intervention Effectiveness) wurden mit Olanzapin die geringsten Abbruchquoten registriert.

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