Leitartikel

Dengue-Fieber bedroht auch Europa

In den Tropen und Subtropen erkranken immer mehr Menschen an Dengue-Fieber, weil sich die Überträgermücken stark vermehrt haben. Auch nach Deutschland schaffen es die Krankheitserreger zunehmend - eingeschleppt mit internationalen Waren-Transporten.

Von Wolfgang GeisselWolfgang Geissel Veröffentlicht:
Tigermücken sind die wichtigsten Überträger des Dengue-Fiebers.

Tigermücken sind die wichtigsten Überträger des Dengue-Fiebers.

© Stephan Jansen / dpa

Die Globalisierung führt nicht nur zu einem vermehrten Austausch von Waren und Dienstleistungen zwischen den Ländern dieser Welt.

Mit den transportierten Gütern und Menschen gelangen auch Krankheitserreger und ihre Überträger-Insekten von einem Kontinent zum anderen.

Beispiel ist das Dengue-Fieber, das bis vor gut 60 Jahren nur in wenigen Ländern als Gesundheitsproblem wahrgenommen wurde.

Inzwischen gibt es große Epidemien überall in den Tropen und Subtropen, und zwar außer in Afrika und Asien auch in Lateinamerika und Australien.

Die Krankheit nähert sich auch Europa: In Griechenland hatte es bereits 1927/28 eine Epidemie mit mehr als 1000 Toten gegeben; mit Programmen gegen die Überträgermücken verschwand die Krankheit, bis 2012 erneut ein Todesfall registriert wurde.

Im vergangenen Herbst hat es zudem erstmals einen Ausbruch auf Madeira gegeben. Erkrankungen traten schließlich auch 2010 in Kroatien und Südfrankreich auf. In Deutschland wird Dengue-Fieber zunehmend eingeschleppt, meist nach Fernreisen. Auch ist nicht mehr auszuschließen, dass es auch bei uns künftig Ausbrüche geben könnte...

Jetzt gleich lesen ... Jetzt gleich lesen ...

Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

© Pascoe Naturmedizin

Vitamin-C-Therapie

Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Mit Vitamin C gegen schwere Langzeitfolgen

© designer491 / Getty Images / iStockphoto

Long-COVID

Mit Vitamin C gegen schwere Langzeitfolgen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Long-COVID-Syndrom: Warum Frauen häufiger betroffen sind

© Pascoe Naturmedizin

Vitamin-C-Infusionen bei Long-COVID

Long-COVID-Syndrom: Warum Frauen häufiger betroffen sind

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Die Coronakrise hat den Pflegekräften an der Charité zugesetzt. Um sie zu unterstützen, gehören inzwischen zehn Psychologen zum Team. Sorgen können dadurch unkompliziert in den Pausen angesprochen werden.

© Alexander Raths / stock.adobe.com

Supervision an der Kaffeetasse

Wie die Charité ihren COVID-Kräften Beistand leistet

Diagnose Krebs

© Marco2811 / stock.adobe.com

Regionale Prävalenz

So häufig kommt Krebs in den einzelnen Städten und Landkreisen vor