DAS SAGT ASTRAZENECA

Der Abschlussbericht des IQWiG ist ein Fehlurteil

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"Entscheidende Einwände gegen den Vorbericht zur Nutzenbewertung der Fixkombinationen bei Asthma werden im Abschlussbericht nicht berücksichtigt", kritisiert das Unternehmen AstraZeneca.

Nach Auffassung des IQWiG zeigten fixe Kombinationen aus Kortikosteroiden und lang wirksamen Beta-2-Mimetika bei der Inhalationsbehandlung von Asthma-Patienten keinen erhöhten Nutzen gegenüber freien Kombinationen dieser Wirkstoffe. "Mit diesem Fehlurteil wird das Institut den Bedürfnissen von Patienten und Ärzten nicht gerecht", sagt Mark Fladrich, Geschäftsführer von AstraZeneca Deutschland.

Die Geschäftsführung des Unternehmens beklagt, dass in dem Abschlussbericht des IQWiG vier für die Beurteilung von fixen Kombinationen relevante Beobachtungsstudien weiterhin nicht berücksichtigt worden seien. Das Kölner Institut beharre stattdessen auf der ausschließlichen Nutzung von randomisierten, klinischen Studien als Basis der Nutzenbewertung.

Die Aussagekraft solcher Studien ist nach Auffassung des Unternehmens aber stark eingeschränkt, weil sie die Therapietreue der Patienten im Behandlungsverlauf nicht abbildeten. Gerade die Therapietreue sei aber entscheidend für den Erfolg einer Inhalationsbehandlung von Asthmatikern, sagt Professor Michael Höcker, Mitglied der Geschäftsleitung des Unternehmens aus Wedel. (eb)

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