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VDGH

Diagnostik verhindert Resistenzen

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BERLIN. Unsachgemäße Verwendung von Antibiotika fördert Resistenzen. Schon die Unterscheidung zwischen bakterieller und viraler Infektion verringert das erheblich, betont der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) in einer Mitteilung zum europäischen Antibiotikatag.

Genaue Erregeridentifizierung und Resistenzprüfung (Antibiogramm) seien weitere sinnvolle Schritte. Mit Labortests oder auch Schnelltests im Präsenzlabor lasse sich verlässlich vorhersagen, ob Antibiotika nötig seien.

Die meisten Antibiotika werden von Hausärzten verschrieben. Deshalb müssen die diagnostischen Leistungen dort auch abrechenbar gemacht werden, so der VDGH.

Dass der Gesetzgeber mit dem Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz (AM-VSG) die Erstattung von Diagnostika in der vertragsärztlichen Versorgung verbessern will, wird begrüßt. Über die Aufnahme wissenschaftlich anerkannter Tests in den EBM berate die Selbstverwaltung jedoch bereits seit zehn Jahren ohne Ergebnis. (eb)

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