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"Du und ich gegen Aids" - Aktionstag von Unicef

BERLIN (af). Nur etwa 20 000 der weltweit mehr als zwei Millionen aidskranken Kinder erhalten antivirale Medikamente. Darauf hat das Kinderhilfswerk Unicef am Freitag in mehr als 100 deutschen Städten aufmerksam gemacht. 500 000 Kinder im Jahr sterben an Aids. In Deutschland gab es im vergangenen Jahr 2490 Neuinfektionen insgesamt.

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Vor dem Kanzleramt in Berlin zeigten Schülerinnen und Schüler aus Friedenau ihre Solidarität mit ihren Altersgenossen in Afrika, Asien und Lateinamerika, indem sie Kreuze mit der Aufschrift "Stoppt Aids" in die Höhe hielten.

Die Unicef-Vorsitzende und ehemalige Ministerpräsidentin Schleswig-Holsteins Heide Simonis sowie die Schauspielerin Katja Riemann forderten von der Bundesregierung, sich bei den Arzneimittel-Herstellern für die Entwicklung von Aids-Medikamente einzusetzen, die von Kindern besser vertragen werden. Die Arzneien müßten zudem billiger werden, damit sie mehr Kinder erreichen könnten.

Der Aktionstag ist Teil der Unicef-Kampagne "Du und ich gegen Aids" im Vorfeld des Gipfeltreffens zum Stand der Aids-Bekämpfung am 31. Mai in New York. Das UN-Kinderhilfswerk drängt die Bundesregierung, die Entwicklungshilfe stärker auf die gesundheitliche und soziale Versorgung betroffener Kinder auszurichten.

"Phrasen dreschen nützt nichts", sagte Schauspielerin Katja Riemann, die seit zehn Jahren Unicef-Botschafterin und gerade von einer Reise in den Kongo zurückgekehrt ist. Die betroffenen Kinder gerade in Afrika bräuchten konkrete Hilfen, um zu überleben, so Riemann.

Staatssekretärin Marion Caspers-Merk hat in Berlin die Ausstellung "Liebesleben" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung eröffnet. Sie gastiert auf dem Schloßplatz und informiert Jugendliche über Liebe, Partnerschaft und Sexualität.

Infos unter: www.unicef.de

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