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WHO

Ebola-Epidemie in Afrika doch nicht zu Ende

Neuigkeiten zu Ebola: In Afrika gibt es einen neuen Fall. Die EU plant den Aufbau eines Ärztekorps. Und Russland kündigt einen Impfstoff an.

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NEU-ISENBURG. Nur einen Tag nach Bekanntgabe des Endes der Ebola-Epidemie in Westafrika ist in Sierra Leone erneut ein Mensch dem Virus zum Opfer gefallen. Die WHO bestätigte den Ebola-Todesfall am Freitag. Sierra Leone war bereits im November für Ebola-frei erklärt worden. Eine Frau starb nun in der Stadt Magburaka im Zentrum des Landes an Ebola, wie die WHO am Freitag erklärte. Wie sich die Frau angesteckt hatte, blieb zunächst unklar. Der WHO zufolge starb sie bereits am Dienstag. Erst nach ihrem Tod wurde sie auf Ebola hin getestet.

Unterdessen hat die EU den Aufbau eines europäischen Ärztekorps angekündigt, um künftig auf globale medizinische Krisenfälle wie die Ebola-Epidemie vorbereitet zu sein. Ein solches Korps werde "vielleicht schon im kommenden Monat" in Brüssel aus der Taufe gehoben, sagte der für humanitäre Angelegenheiten zuständige EU-Kommissar Christos Stylianides der Agentur "AFP".

Eine weitere Nachricht zu Ebola kommt von Russlands Präsident Wladimir Putin. Dieser hatte am Donnerstag selbst verkündet, dass russische Forscher einen Ebola-Impfstoff entwickelt hätten. Experten im Ausland reagierten skeptisch. Zwar sei der WHO bekannt, dass in Russland an einem Ebola-Impfstoff gearbeitet werde, sagte Sprecher Tarik Jašarevic in Genf. Man habe aber noch keine Daten dazu gesehen. (dpa/eis)

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