Appell an die Industrie

Ein Insulinpen für Senioren!

Veröffentlicht:

MÜNCHEN. Die praktische Durchführung der Insulintherapie stellt Senioren oft vor Hindernisse, etwa durch kognitive Defizite oder schmerzhafte Arthropathien. Sie erschweren die Handhabung des Pens, und Begleiterkrankungen wie Retinopathie oder Katarakt trüben die Sicht.

Der Psychiater Bastian Fatke aus München fordert daherGeräte, die an die Einschränkungen der Patienten angepasst sind: Der Pen sollte ausreichend groß sein, der Auslösemechanismus muss gut funktionieren, und das Display muss auch bei gestörter Sicht gut lesbar sein.

Um zu testen, ob ein Patient seine Insulintherapie selbstständig durchführen kann, empfiehlt Fatke den "Timed Test of Money Counting". Dazu wird der Patient aufgefordert, 9,80 Euro in verschiedenen Münzen und einem Fünfeuroschein abzuzählen. Die Zeit, die er hierfür benötigt, wird gestoppt. Kritisch wird es ab 45 Sekunden. (eo)

Mehr zum Thema

Dialyse/Diabetes

KfH-Broschüre zur Malnutrition

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Bayern-Spieler Joshua Kimmich beim Bundesligaspiel der Münchner gegen Hoffenheim.

© Sven Hoppe/dpa

Leitartikel

Kimmichs Impf-Bedenken und die Frage, wer was warum will

Die AU zur Vorlage bei der Krankenkasse – seit Oktober sollte diese auch elektronisch übermittelt werden können. Inzwischen reduziert sich offenbar auch die Fehlerquote.

© Ulrich Baumgarten / picture alliance

Exklusiv Nach holprigem Start

gematik: Bei elektronischer AU sinkt Fehlerquote deutlich