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Ein bißchen Geduld gehört zur ED-Therapie dazu

BERLIN (grue)."Offenbar habe ich eine schlechte Blutzirkulation", "Unter dem Streß im Beruf leidet auch die Ehe" - solche Aussagen von Männern sind oft versteckte Signale, die auf eine erektile Dysfunktion (ED) deuten. Die Patienten sind dann meist froh, wenn Ärzte sie gezielt auf eine ED ansprechen.

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Dr. Ulrike Brandenburg von der Universitäts-Ambulanz von in Aachen berichtet, daß Männer oft nur andeuten, das sie über ihre Sexualität reden möchten. In Hausarztpraxen sei das nicht anders. "Einfacher wird es für Männer, wenn sie wie selbstverständlich vom Arzt auf ihre Sexualität angesprochen werden, so als gehöre das zur Diagnostik", sagte Brandenburg auf einer Veranstaltung von Bayer und GlaxoSmithKline in Berlin.

Eine neutrale Eingangsfrage, etwa "Hat sich Ihr Sexualleben in letzter Zeit verändert?", kläre den Handlungsbedarf. "Viele Ärzte nutzen auch Hilfsmittel für den Gesprächseinstieg, sie plazieren zum Beispiel Broschüren gut sichtbar auf dem Schreibtisch", sagte die Psychotherapeutin.

Berichte ein Mann von ED, muß erstmal "geklärt werden, ob der Mann und seine Partnerin damit überhaupt Probleme haben", so Brandenburg. Manchmal seien die gesteckten Erwartungen in punkto Sexualität viel zu hoch.

Bestehe eine ED, kommt für 80 Prozent der Männer eine medikamentöse Therapie mit PDE-5-Hemmern wie Vardenafil (Levitra®) in Frage. Wichtig sind Hinweise zu Einnahme, Wirkdauer und Dosierung der Medikamente, sagte Brandenburg. "Manche Männer, die nach der ersten Tabletteneinnahme unzufrieden sind, wissen nicht, daß es auch unter Therapie nur durch einen sexuellen Reiz zur Erektion kommt".

Es sei aber auch für Frauen wichtig zu wissen, daß die Pillen nicht die Lust steigern. "Es sind bis zu acht Anläufe nötig, bis ein Paar wieder eingespielt ist", sagte Brandenburg.

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