Harninkontinenz

Einfacher Trick bei überaktiver Blase: weniger trinken!

NEU-ISENBURG (ikr). Patienten mit überaktiver Blase hilft es einer aktuellen Studie zufolge, wenn man ihnen dazu rät, die tägliche Trinkmenge um 25 Prozent zu reduzieren. Es sollte jedoch nicht weniger als ein Liter pro Tag getrunken werden, raten britische Kollegen (Aktuel Urol 40, 2009, 62).

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An der randomisierten Studie nahmen 24 Erwachsene mit Symptomen einer überaktiven Blase teil. Sie hatten eine durchschnittliche Miktionsfrequenz von acht oder häufiger pro Tag und eine oder mehrere Episoden einer Drangsymptomatik oder Dranginkontinenz.

Die Ergebnisse: Wenn die Patienten ihre Trinkmenge um 25 Prozent reduzierten, nahm ihre Miktionsrate am Tage signifikant um 23 Prozent ab. Und die Drangsymptomatik nahm bei den Patienten um 34 Prozent ab. Auch die Nykturie-Rate reduzierte sich signifikant um sieben Prozent.

Eine vermehrte Flüssigkeitsaufnahme um 25 und 50 Prozent resultierte hingegen in einer verschlechterten Miktionsfrequenz. Auch wenn sich die Nykturie-Episoden durch Reduktion der Trinkmenge verringerten, war der Effekt der Maßnahme für die Patienten vor allem während des Tages zu spüren. Auf die Dranginkontinenz hatte die Flüssigkeitsrestriktion bei den Teilnehmern der britischen Studie keinen Einfluss. Allerdings war die Fallzahl gering.

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