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EU-Seuchenschutzbehörde

Elf Todesfälle durch West-Nil-Fieber

Das West-Nil-Fieber breitet sich in Süd und Südost- Europa weiter aus. Allein in der vergangenen Woche wurden elf Todesfälle gezählt, berichtet die EU-Seuchenschutzbehörde ECDC.

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NEU-ISENBURG. 120 Fälle von West-Nil-Fieber hat die EU-Seuchenschutzbehörde ECDC allein in der vergangenen Woche in der EU gezählt. Dazu kommen nochmals 34 Fälle in EU-Nachbarländern. Von den Erkrankten starben laut ECDC elf Patienten am West-Nil-Fieber. Serbien habe fünf Todesfälle gemeldet, Griechenland drei sowie Italien, Kosovo und Rumänien jeweils einen.

Damit hat sich die Erkrankung zuletzt weiter stark ausgebreitet. Denn erst in der vergangenen Woche hatte das Centrum für Reisemedizin CRM seit Anfang Juli von 70 Infektionen und vier Todesfällen gesprochen. Deutschland ist nach diesen Berichten bislang noch nicht betroffen.

Die Erkrankungsfälle traten in der vergangenen Woche innerhalb der EU laut ECDC in Italien (72 Erkrankte), Griechenland und Rumänien (je 16 Erkrankte), Ungarn (13) und Südfrankreich (3) auf. Serbien hat demnach 32 Fälle gemeldet, Kosovo zwei.

Bis zum 9. August seien in diesem Jahr damit 231 Fälle von West-Nil-Fieber in Europa gemeldet worden, heißt es weiter in der Meldung von ECDC. Davon fielen allein in Italien 123 Erkrankunegn an, 102 in Serbien und 59 in Griechenland. Die Zahl der Todesfälle durch die von Mücken übertragene Krankheit liegt bei 17 im laufenden Jahr.

In vielen Fällen wird eine Infektion mit dem West-Nil-Virus gar nicht bemerkt. Doch manchmal nimmt die Erkrankung einen schwereren Verlauf. (ger)

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