Direkt zum Inhaltsbereich

Studie mit Mäusen

Entzündungs-Hemmung als Ansatz gegen Hypertonie?

Veröffentlicht:

BERLIN. Salz- oder fettreiche Ernährung aktiviert in Nieren und Gefäßen das Inflammasom NLRP3, berichten Forscher um Dr. Grant R. Drummond von der La Trobe University in Melbourne. Dadurch werde eine Entzündungsreaktion ausgelöst, die die Blutdruckregulation von Nieren und Gefäßen stört, erläutern die Wissenschaftler in einer Mitteilung des Australisch-Neuseeländischen Hochschulverbunds.

Der Befund könnte ein neuer Ansatz für die Entwicklung von Antihypertensiva sein. So ließe sich die Aktivität des Inflammasoms hemmen und so die Hypertonie-auslösende Entzündung reduzieren. Als einen Beleg für ihre These haben die Forscher nun nachgewiesen, dass anti-inflammatorische Medikamente bei Mäusen mit Hypertonie den Blutdruck senken können (Cardiovasc Res 2018; online 24. Oktober). (eb/eis)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Gastbeitrag

Keine Versorgungsgerechtigkeit bei stationärer Diabetes-Behandlung

Das könnte Sie auch interessieren
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

© Aleksandr | colourbox.de

Fatal verkannt

Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

© polkadot - stock.adobe.com

Vitamin-B12-Mangel

Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
B12-Mangel durch PPI & Metformin

© Pixel-Shot - stock.adobe.com

Achtung Vitamin-Falle

B12-Mangel durch PPI & Metformin

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Kommentare
Rudolf Hege 12.02.201913:11 Uhr

Seit wann essen Mäuse Salz?

Seit dem berühmten Cholesterin-Versuch des Russen Alexander Ignatovski mit Kaninchen, wissen wir, dass man Kaninchen nicht mit Ei-angereichertem Hirn füttern sollte. Das ist eine wichtige Information - für Kaninchenzüchter. So unter dem Aspekt "artgerechte Ernährung".

Nun lernen wir also, dass der Stoffwechsel von Mäusen nicht gut auf viel Fett und Salz reagiert. Auch das ist eine wichtige Information, falls wir auf die Idee verfallen sollten ein pflanzenfressendes Nagetier mit gesalzenem Käse oder Speck zu füttern (ja, in der Falle funktioniert das. Dabei ist allerdings die verbleibende Lebensspanne des Nagers ohnehin drastisch verkürzt.)

Was allerdings aus diesem Versuch für den Allesfresser Mensch abzuleiten ist, entzieht sich meinem Verständnis. Aber ich bin sicher, die Entwickler der zu erwartenden neuen (und teuren) Antihypertensiva werden hierzu noch eine plausibel klingende Erklärung nachliefern. Tun sie ja immer...

Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Impfstoffeffektivität gegen Post COVID-Beschwerden

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [14]

Jährliche COVID-19-Impfung

Empfohlen für ein breites Risikokollektiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: BioNTech Europe GmbH, Mainz
Abb. 1: Die kardiorenalmetabolische Organachse: ganzheitliche Versorgung durch interdisziplinäre Zusammenarbeit (Quelle: Michalopoulou E et al., J Clin Med 2025, 14:428)

© Springer Medizin Verlag

Biomarker gegen Diabetes-Folgen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Mannheim
Porträt: xxx

© Porträt: Alexander Sahi

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Testosteronmangel: Worauf es in der Hausarztpraxis ankommt

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Besins Healthcare Germany GmbH, Berlin
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Warnzeichen früh erkennen

Immundefekte: Das ist die Basisdiagnostik für die Praxis

Porträt

Wie ein Hausarzt mit seinem„Medmobil“ Obdachlose versorgt

Lesetipps
Eine Person hält zwischen Daumen und Zeigefinger eine Metformin-Tablette.

© pimpampix / stock.adobe.com

Spiegelmessung

Unter Metformin regelmäßig Vitamin B12 kontrollieren

Echzeitdarstellung der Blutzuckermessung auf einem Smartphone

© Remigiusz Góra / stock.adobe.com

Kasuistik

Seltene Ursache rezidivierender Hypoglykämien