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Erbrechen ist bei Chemo nur noch nachrangig

BONN (hub). Das Spektrum unerwünschter Wirkungen einer Chemotherapie hat sich verändert: Übelkeit und Erbrechen sind nur noch nachrangig.

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Dies ist das Ergebnis einer Studie, in der über 200 Krebspatienten 32 Nebenwirkungen einer Chemotherapie in eine Rangfolge bringen sollten. Weniger als die Hälfte nannten Übelkeit und Würgereiz auf einem der ersten sechs Ränge.

Erbrechen betraf nur jeden fünften Patienten und rangierte auf Platz 25. Auch bei stark Übelkeit auslösenden Chemotherapeutika hätten diese Reaktionen nur noch eine nachgeordnete Bedeutung, teilt das Bundesforschungsministerium mit. Die Therapie von Übelkeit, Erbrechen und Appetitmangel sei heute so effektiv, dass sie für die Patienten nicht mehr so bedeutend seien.

Stattdessen fielen jetzt Mattheit, Haarausfall, Schlafstörungen, Mundtrockenheit, Niedergeschlagenheit und andere Stimmungsschwankungen stärker ins Gewicht.

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