Herzrhythmus-Störungen

Erfindung zum Vorhofflimmern ausgezeichnet

Veröffentlicht: 19.11.2008, 17:58 Uhr

DÜSSELDORF (ger). Der Preis der 10. Fresenius Erfindermesse ist gestern auf der Medica in Düsseldorf für ein Verfahren vergeben worden, das es erlaubt, Vorhofflimmern mit einer Sensitivität von 95,55 Prozent zu identifizieren, ohne dass während der Untersuchung ein Ereignis eintritt.

Ausgezeichnet wurde Dr. Nicole Kikillus vom Institut für biomedizinische Technik der Universität Karlsruhe. Für die Untersuchung wird ein 45-minütiges Ein-Kanal-EKG aufgenommen, das von einer Software analysiert wird.

Das Verfahren sei auch einsetzbar als Screening-Methode für Vorhofflimmern, sagte Jury-Mitglied Joachim Schmitt, Geschäftsführer des Unternehmensverbands BVMed, während der Preisverleihung. 800 000 Patienten seien allein in Deutschland vom Vorhofflimmern betroffen, sagte Schmitt.

Die Erfindungen werden noch bis Freitag auf der Messe gezeigt.

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Was Lachgas mit dem Körper macht

Partydroge

Was Lachgas mit dem Körper macht

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden