Erkrankungen durch Hantaviren in Bayern

Veröffentlicht:

MÜNCHEN (ddp). In Bayern häufen sich Infektionen mit Hantaviren. Seit Jahresbeginn registrierte das Landesamt für Gesundheit insgesamt 53 Erkrankungen bei Menschen. Im gesamten Vorjahr waren es nur zwölf Erkrankungen, wie die Behörde in Erlangen mitteilte. Die Experten rechnen in den Sommermonaten mit einer weiteren Ausbreitung der Virus-Infektionen.

Menschen infizieren sich hauptsächlich durch Kontakt mit den Exkrementen von Mäusen. Das Landesamt appelliert daher, bei Arbeiten in Gartenhäuschen und Dachböden sowie an Komposthaufen Handschuhe zu tragen.

Eine Hantavirus-Infektion beginnt abrupt mit hohem Fieber und kann zu akutem Nierenversagen führen. Meistens verläuft die meldepflichtige Infektionserkrankung asymptomatisch.

Mehr zum Thema

Kasuistik

Wenn Rohmilchprodukte Herzprobleme verursachen

STIKO-Empfehlungen

Handlungsbedarf bei Grippeschutz für Chroniker

Anzeige | Viatris-Gruppe Deutschland
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Vorschau aufs Wochenende

Herzkongress ESC 2025: Diese neuen Studien stehen im Blickpunkt

Lesetipps
Ein Hausarzt lädt in seiner Praxis Dokumente in eine elektronische Patientenakte

© Daniel Karmann/dpa

Stichtage rücken näher

Warum es sich für Praxen lohnt, vor dem 1. Oktober in die ePA einzusteigen

Systeme zur kontinuierlichen Glukosemessung sind zwar hoch akzeptiert, aber komplett verzichten kann man auf die HbA1c-Messung (noch) nicht.

© stivog / stock.adobe.com

Evolution der Therapiesteuerung

Diabetesmanagement: Das Ende des HbA1c-Werts?

Rezeptunterschrift? Immer eigenhändig. Immer!

© detailblick-foto / stock.adobe.com

Bundessozialgericht

Rezeptunterschrift gestempelt: Internist drohen 1,24 Millionen Euro Regress