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Feuchte AMD: Patt bei Vergleich zweier Antikörper

Die erste Auswertung einer prospektiven Studie zeigt: Bevacizumab und Ranibizumab bessern bei altersbedingter feuchter Makuladegeneration (AMD) ähnlich gut die Sehschärfe.

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PHILADELPHIA (ple/mal). Die monatliche Applikation von Bevacizumab bessert innerhalb eines Jahres bei altersbedingter feuchter Makuladegeneration (AMD) die Sehschärfe ähnlich gut wie die monatliche Therapie mit dem Antikörper-Fragment Ranibizumab.

Auch die Therapie mit Bevacizumab nach Bedarf, also erst bei Anzeichen für eine Gefäßneubildung gab, war ähnlich wirksam wie die Bedarfstherapie mit Ranibizumab.

Das geht aus der ersten Auswertung einer auf zwei Jahre angelegten prospektiven Studie mit über 1200 Patienten hervor (NEJM online, 28. April). Auch der Anteil der Patienten, deren Sehschärfe sich trotz Therapie verschlechterte, war ähnlich.

Wie die CATT*-Forschungsgruppe berichtet, hatte sich die Sehschärfe - der primäre Studienendpunkt - nach zwölf Monaten bei monatlichen Injektionen um 8 (Bevacizumab) und 8,5 Buchstaben (Ranibizumab) verbessert, bei einer Therapie nach Bedarf um 5,9 (Bevacizumab) und 6,8 Buchstaben (Ranibizumab).

Darüber hinaus nahm die zentrale Netzhaut-Dicke bei monatlicher Ranibizumab-Therapie mit 196  µm stärker ab als in den anderen Gruppen mit 152 bis 168 µm. Ob sich dieser Effekt auch auf die Sehschärfe auswirkt, werde sich erst nach zwei Jahren Therapie beurteilen lassen, heißt es in einem Kommentar (NEJM online, 28. April).

In der Studie wurde Bevacizumab in einer Dosis von 1,25 mg und Ranibizumab in einer Dosis von 0,50 mg intravitreal appliziert. Beide Präparate wurden von Forschern bei Genentech entwickelt, zunächst Bevacizumab und daraus dann das Antikörper-Fragment Ranibizumab. Bevacizumab (Avastin®) ist im Gegensatz zu Ranibizumab (Lucentis®) nicht zur Therapie bei AMD zugelassen.

*CATT: Comparison of Age-Related Macular Degeneration Treatments Trials

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