Forscher entschlüsseln Gorilla-Genom

LONDON (dpa). Britische Wissenschaftler haben das komplette Genom des Gorillas entziffert. Damit ist auch das letzte Genom der vier großen Primaten entschlüsselt - mit überraschenden Ergebnissen für die Forscher.

Veröffentlicht:

"Unsere Daten sind das letzte genetische Teil, das wir für das Puzzle gebraucht haben", sagte Richard Durbin, einer der Autoren der Studie vom britischen Sanger Institute nahe Cambridge, einer Einrichtung des gemeinnützigen Wellcome Trust.

"Das Gorilla-Genom ist wichtig, denn es wirft ein Licht auf die Zeit, als sich unsere Vorfahren von unseren nächsten Verwandten in der Evolution absetzten", sagte Durbins Kollege Aylwyn Scally. Die Studie ist im Fachjournal "Nature" veröffentlicht.

Der vom Aussterben bedrohte Affe ist nach dem Schimpansen und vor dem Orang-Utan der nächste Verwandte des Menschen.

Mehr zum Thema
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare lesen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Was aus dem Salzstreuer kommt, ist nicht egal. Salz ist nicht gleich Salz. Herz und Gefäße profitieren von einem hohen Anteil Kaliumchlorid.

© Daniel Vincek / stock.adobe.com

Review und Metaanalyse

Viel Kaliumchlorid im Salz bringt Vorteile für Herz und Gefäße

Bundesweit soll es weiterhin eine Maskenpflicht in Bus, Bahn und Flugzeug geben, so sieht es der Entwurf des neuen Infektionsschutzgesetzes vor.

© Daniel Kubirski / picture alliance

Geplante Novelle

Infektionsschutz: Kakofonie der Änderungswünsche

Hepatitis C und Drogen: Der injizierende Drogenkonsum bleibt ein treibender Faktor für (erneute) Infektionen mit dem Hepatitis-C-Virus.

© tashatuvango / stock.adobe.com

Lebererkrankungen

Hepatitis-C-Reinfektionen selten bei Drogenkonsumenten nach Therapie