Auszeichnung

Forschung zu myointimaler Hyperplasie prämiert

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MANNHEIM. Den diesjährigen Paul-Martini-Preis hat Professor Dr. Sonja Schrepfer vom Universitären Herzzentrum Hamburg am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf erhalten: für wegweisende Arbeiten zur besseren Therapie der koronaren Herzkrankheit und anderen durch Gefäßverengung verursachten Krankheiten, teilt die Paul-Martini-Stiftung mit.

Schrepfers Forschung gilt der Verhinderung der myointimalen Hyperplasie und der Regeneration geschädigter Gefäße. Schrepfer und ihr Team wiesen nach, so die Stiftung, dass das Protein PDK2 in den Mitochondrien der glatten Muskelzellen ein wesentlicher Regulator der Hyperplasie ist.

Wird es in seiner Aktivität blockiert, bremst das die Muskelverdickung wesentlich. Bei in vivo und in vitro Versuchen habe sich zudem gezeigt, dass eine Blockade nicht zugleich auch das Gefäßheilungsvermögen beeinträchtigt.

Deshalb kann Schrepfer ihren mittlerweile patentierten Therapieansatz bald in einer klinischen Studie überprüfen. "Die prämierten Arbeiten eröffnen grundlegend neue konzeptionelle und methodische Ansätze zur Pharmakotherapie von Gefäßverengung und zu zellbasierten Therapien", wird Professor Stefan Endres, Mitglied der Jury, in der Mitteilung zitiert. (eb)

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