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Kongo

Fortschritt im Kampf gegen Ebola in Afrika

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KINSHASA. Die Behörden im Kongo melden einen „großen Fortschritt“ im Kampf gegen die Ebola-Epidemie: In der zeitweise am schlimmsten betroffenen Großstadt Beni habe es seit drei Wochen keine neue Erkrankung mehr gegeben. Die Epidemie des hämorrhagischen Fiebers gilt dort nun als unter Kontrolle, denn 21 Tage sind der maximale Inkubationszeitraum. Weil Menschen regelmäßig in benachbarte Gebiete reisen, wo Ebola noch aktiv ist, besteht aber die Gefahr eines Wiederaufflammens der Epidemie, wie das kongolesische Gesundheitsministerium am Dienstagabend erklärte.

Bislang haben sich in der Provinz Nord-Kivu im Ost-Kongo 844 Menschen nachweislich mit Ebola infiziert, 528 davon sind gestorben. Gut 80.000 Menschen in der Region haben inzwischen eine erfolgversprechende experimentelle Impfung gegen Ebola bekommen.

Experten warnen, dass es angesichts der angespannten Sicherheitslage in dem Gebiet noch Monate dauern könnte, die Epidemie vollständig unter Kontrolle zu bringen. Eine Ebola-Epidemie gilt erst als beendet, wenn es 42 Tage lang – also die doppelte Inkubationszeit – keine neuen Erkrankungen mehr gegeben hat. (dpa)

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