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Freiburger Ärzte zeigen ein Herz für Kinder

NEU-ISENBURG (Smi). An der Universität Freiburg sind zwei afghanische Kinder mit angeborenen Herzfehlern unentgeltlich operiert worden. Die weiteren Kosten für den Krankenhausaufenthalt der Kinder und ihren Transport übernahmen der Verein "Kinder brauchen uns" und die Hilfsorganisation "Ein Herz für Kinder".

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Mit den mehrstündigen Eingriffen haben die Freiburger Ärzte nicht nur das Leben der Kinder gerettet, sondern ihnen auch eine Perspektive auf ein normales Leben gegeben.

Die fünfjährige Fatema war mit einem Loch in der Herzkammerscheidewand auf die Welt gekommen, noch schlechter war es um den kleinen Hazrat bestellt, bei dem eine Fallot‘sche Tetralogie diagnostiziert wurde. In der Heimat der beiden Kinder sind chirurgische Eingriffe am Herzen so gut wie ausgeschlossen.

Auf das Schicksal der afghanischen Kinder wurde der Verein "Kinder brauchen uns" aufmerksam. Er organisierte und finanzierte den Transport der beiden nach Freiburg und brachte sie dort in Gastfamilien unter. Hazrat musste gleich nach seiner Ankunft operiert werden. Bei dem sechsstündigen Eingriff wurde der Hauptkammerscheidewanddefekt verschlossen und damit die Fehllage der Hauptschlagader funktionell korrigiert. Bereits wenige Stunden nach dem Eingriff konnte der Junge von der künstlichen Beatmung entwöhnt werden. Eine weitere Operation sei nicht notwendig, konnten ihn die Freiburger Ärzte beruhigen.

Wenig später wurde während einer vierstündigen Operation auch das Loch in Fatemas Herzkammerscheidewand verschlossen. Ihr noch deutlich vergrößertes Herz werde sich in den nächsten Monaten zurückbilden, hieß es.

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