Gemüse scheint vor Schlaganfall zu schützen

LONDON (mut). Menschen, die viel Obst und Gemüse essen, bekommen seltener einen Schlaganfall als Menschen, die wenig Grünes verzehren. Das hat eine Analyse von acht prospektiven Studien ergeben.

Veröffentlicht:

Ob Obst und Gemüse vor Krankheiten schützen, wird in letzter Zeit viel diskutiert. So haben vor kurzem prospektive Studien ergeben, daß viel Grünes offenbar kaum vor Krebs schützt (wir berichteten).

Liebhaber von viel Obst und Gemüse dürfen aber zumindest hoffen, daß sie seltener einen Schlaganfall bekommen, berichten britische Ärzte (The Lancet 367, 2006, 320). Die Ärzte hatten acht prospektive Studien mit insgesamt 258 000 Teilnehmern analysiert.

Die Teilnehmer waren im Schnitt 13 Jahre beobachtet worden. Bei knapp 5000 (1,9 Prozent) von ihnen ereignete sich in dieser Zeit ein Schlaganfall. Die Ärzte fanden heraus, daß bei Menschen, die täglich mehr als fünf Portionen Obst und Gemüse aßen, die Schlaganfallrate um 26 Prozent niedriger war als bei Menschen, die weniger als drei Portionen aßen.

Bei Personen, die zwischen drei und fünf Portionen Grünes aßen, war die Schlaganfallrate um elf Prozent reduziert. Eine Portion wurde als 77 g Gemüse oder 80 g Obst definiert.

Ob die erniedrigte Schlaganfallrate in den Studien tatsächlich auf den hohen Obst- und Gemüse-Konsum zurückzuführen ist, bleibt unklar. Vielleicht haben Menschen, die viel Obst und Gemüse essen, insgesamt einen gesunden Lebensstil mit wenigen Risikofaktoren für Schlaganfall.

Mehr zum Thema

Versteckter Zucker

Wie Fruktose den Nieren schadet

Das könnte Sie auch interessieren
Welche Rolle spielt Zink?

© Tondone | AdobeStock

Immunsystem unterstützen:

Welche Rolle spielt Zink?

Anzeige | Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Impf- und Zinkstatus im Blick

© Wörwag Pharma | KI-generiert

Bei Risikogruppen:

Impf- und Zinkstatus im Blick

Anzeige | Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Wann die Zinkversorgung knapp werden könnte

© artemidovna | AdobeStock

Ernährungsfallen:

Wann die Zinkversorgung knapp werden könnte

Anzeige | Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

© Aleksandr | colourbox.de

Fatal verkannt

Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

© polkadot - stock.adobe.com

Vitamin-B12-Mangel

Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
B12-Mangel durch PPI & Metformin

© Pixel-Shot - stock.adobe.com

Achtung Vitamin-Falle

B12-Mangel durch PPI & Metformin

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Mittlere Veränderung des DAS28-CRP bis Woche 52 gegenüber Ausgangswert (primärer Wirksamkeitsendpunkt)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Anti-TNF-Therapie

Erstes Golimumab-Biosimilar erweitert Therapiespielräume bei RA, PsA, axSpA und pJIA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Abb. 1: Wirksamkeit in der klinischen Praxis von Brivaracetam über 12 Monate (alle Formen fokaler Anfälle)d

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Zusatzbehandlung fokaler Epilepsien

Effektivere Anfallskontrolle in der Kombinationstherapie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: UCB Pharma GmbH, Monheim
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Eine Frau mit drei Tabletten und einem Glas Wasser in der Hand.

© Hazal / stock.adobe.com

Umfrage

Nach Antidepressiva-Stopp: Fast die Hälfte mit deutlichen Symptomen