Grippeimpfung bald auch per Pflaster?

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ATLANTA (hub). Eine mögliche Alternative zur Impfung mit Spritze haben Forscher aus den USA entwickelt: das Impfpflaster. Es besteht aus rund 100 Mikronadeln mit gut einem halben Millimeter Länge. Aufgeklebt auf die Haut, dringen die Nadeln in die Epidermis ein und setzen binnen Minuten den Impfstoff frei. Der ist in diesem Fall eine inaktivierte Influenzavakzine, verpackt in biokompatible Polymere (Nature Medicine online). Im Mäuseexperiment hat die Impfung mit dem Pflaster bereits hervorragend funktioniert. Es wurde sogar eine stärkere Immunantwort erzielt als mit einer intramuskulären Impfung, schreiben Dr. Sean Sullivan und seine Kollegen von der Emory Universität in Atlanta. Ihre Folgerung: Das Impfpflaster eröffne neue Möglichkeiten für einfachere und sicherere Impfungen und auch eine höhere Impfrate.

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