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Größter deutscher Krebskongreß wendet sich verstärkt an die Bürger

BERLIN (gvg). Unter dem Motto "Verantwortung übernehmen" wird vom kommenden Freitag bis Montag in Berlin der 26. Deutsche Krebskongreß stattfinden. In mehr als 800 Vorträgen und Seminaren können sich die 7000 angemeldeten Teilnehmer zu den Themen Prävention, Früherkennung, Diagnostik und Krebstherapie informieren. Besonderes Interesse gilt in diesem Jahr Erkrankungen bei Männern.

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Die von der Deutschen Krebsgesellschaft ausgerichtete Veranstaltung ist der größte Krebskongreß im deutschsprachigen Raum. Thematische Highlights seien unter anderem die Positronenemissionstomografie (PET), die intensitätsmodulierte Radiotherapie (IMRT) und das genetische Tumorscreening, so Kongreßpräsident Professor Michael Bamberg vom Uni-Klinikum Tübingen auf einer Pressekonferenz gestern in Berlin.

Gerade die Kombination aus Gen-Screening und PET, bei der mit Hilfe radioaktiv markierter Zuckermoleküle selbst kleinste Metastasen in Lymphknoten nachgewiesen werden können, könnte in Zukunft bei immer mehr Tumorarten eine viel präzisere Stadienzuteilung und damit Behandlungen ermöglichen, so Bamberg.

Am Sonntag öffnet der Krebskongreß in diesem Jahr erstmals auch den Bürgern seine Tore und bietet allen Interessierten einen Tag lang eine eigens für Laien konzipierte Veranstaltungsreihe. "Bei 210 000 Krebstoten in Deutschland und fast sechs Millionen weltweit ist es Zeit, offensiv in die Öffentlichkeit zu gehen", so der Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft, Professor Peter Drings.

Einer der Schwerpunkte ist dabei die Prävention und Früherkennung von Krebs bei Männern, vor allem das Prostatakarzinom. Symbolisch wird deswegen am Freitag vor dem Kongreßzentrum ein viereinhalb Tonnen schwerer Obelisk, der "Urolisk", aufgestellt.

Weitere Infos zum Kongreß finden Sie im Internet unter der Adresse http://www.krebskongress2004.de

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