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Schweinegrippe

H1N1-Todesfall in Ecuador

Veröffentlicht:

QUITO. In Ecuador sind mehrere Fälle von Schweinegrippe aufgetaucht. Eine Person sei am Virus H1N1 gestorben, sechs weitere hätten sich angesteckt, teilte die Gesundheitsbehörde von Ecuador am Freitag mit.

Darunter seien sowohl Kinder als auch Erwachsene aus dem Zentrum des Landes. Ein Notfallplan für die betroffene Region in der Provinz Tungurahua sei erstellt, bestätigte deren Gouverneurin Lira Villalba.

Weitere 23 Patienten mit verdächtigen Symptomen würden derzeit auf einer eigens eingerichteten Isolierstation in der Klinik der Provinzhauptstadt Ambato beobachtet, sagte Klinikdirektorin Lorena Velasco.

Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, verstärkt auf Hygiene zu achten und bei Grippesymptomen einen Arzt aufzusuchen. Das Virus H1N1 war im Juni 2010 von der Weltgesundheitsorganisation als globale Pandemie eingestuft worden.

Nach ersten Fällen in Nordamerika hatte es sich ab April 2009 weltweit ausgebreitet. Erst im Frühling hatte es tödliche H1N1-Erkrankungen in der Dominikanischen Republik gegeben. (dpa)

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Kommentare
Dr. Horst Grünwoldt 28.08.201313:22 Uhr

Hospitalisierung

Gibt es überhaupt einen epidemiologisch-medizinischen Grund, Menschen/Patienten mit grippeähnlichen Symptomen zu hospitalisieren oder sogar gemeinsam zu isolieren, selbst wenn wieder mal irgend ein vermeintlich "neues" HxNy entdeckt worden ist?
Ich denke nicht, so lange nicht der hausärztliche Verdacht einer Lungenentzündung vorliegt.
Erinnern wir uns dabei auch an die historischen (Lazarett-)Bilder der sog. Spanischen Grippe von 1918!
Ob das Schweinegrippe-Virus (H1N1) sich tatsächlich im Jahre 2009 "pandemisch verbreitet" hat, bleibt zunächst die Behauptung der WHO.
Vielmehr dürfte die "Seuchen"-Meldung selbst erst zu vermehrten Untersuchungen und Feststellungen an verschiedensten Orten weltweit geführt haben, wo irgendwann einmal Menschen mit dem Schweine-Antigen in Berührung gekommen sind, und danach seropositiv getestet wurden.
Die vergleichsweise geringen Morbiditäts-/Mortalitäts-Ziffern sprechen aber nicht für die Wahrscheinlichkeit eines globalen "Seuchen-Zuges" (Pandemie)
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock

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