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Kommentar

Handyangst? Dann schaltet es aus!

Von Michael Hubert Veröffentlicht:

Nun also doch: Mobiltelefone schädigen das Gehirn! Kritiker dieser Geräte haben immer davor gewarnt. Schließlich beeinflussen Mobilfunkmasten sogar das Befinden, wenn sie gar nicht in Betrieb sind. Und jetzt geht die Strahlung sogar auf das Gehirn selbst.

Das haben US-Forscher in dieser Form allerdings nicht gezeigt. Was sie gezeigt haben ist: Nach 50 Minuten telefonieren mit einem Handy setzen die Hirnzellen in unmittelbarer Nähe zur Antenne des Geräts mehr Glukose um. Und zwar statistisch (!) signifikante sieben Prozent. Ob das allerdings biologisch oder klinisch relevant ist, sagen die Forscher nicht.

Aber die Strahlung hat doch einen Effekt aufs Gehirn, werden die Gegner sagen. Auch wenn die Auswirkungen unklar sind: Am besten verbieten! Nun gibt es einfachere Wege, als immer gleich nach neuen Gesetzen und Verordnungen zu rufen.

Wer Angst vor Handystrahlung hat, benutzt die Geräte einfach nicht. Ist doch ganz simpel. Oder: Wie wäre es, sich ein Headset anzuschaffen - natürlich mit Kabel, nicht mit Bluetooth. Dann ist die Antenne weg vom Gehirn.

Was von der Studie letztlich bleibt, ist der Ruf nach mehr Forschung - und so nach Forschungsgeldern. Auch Forscher wollen leben.

Lesen Sie dazu auch den Bericht: Schädigen Mobiltelefone doch das Gehirn?

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