CRM rät

Hepatitis A-Schutz vor Spanien-Reise oder Italien-Trip

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Hepatitis A tritt auch in südlichen Ländern Europas auf, etwa in Spanien, Italien oder der Türkei. Wer dahin reist, sollte sich vorher impfen lassen, rät das CRM Centrum für Reisemedizin.

Von Sandra Vergin und Professor Tomas Jelinek

DÜSSELDORF. Reisende in Risikoländer sollten gegen Hepatitis A geimpft werden und mit Hygiene vorbeugen. Die Infektionen gibt es nicht nur in Afrika, Asien und Südamerika, sondern auch in Spanien, Italien oder der Türkei. 2013 gab es in Italien einen größeren Ausbruch, bei dem Hepatitis A auch in weitere europäische Länder verschleppt wurde.

Von Januar 2013 bis zum März 2014 wurden in elf europäischen Staaten - darunter Frankreich, Deutschland und die Niederlande - etwa 1.300 Hepatitis-A-Verdachtsfälle registriert und 240 davon bestätigt. Einige Fälle waren ohne Reisehistorie.

Mit Fäkalien kontaminierte Nahrungsmittel wie rohes Gemüse, Salat und Wasser sind die häufigsten Infektionsquellen. Eine Übertragung ist auch über Austern und andere rohe Meeresfrüchte möglich, da sich das Virus darin anreichern kann. Ein weiterer Übertragungsweg ist der Kontakt zu infizierten Menschen.

Nach zwei bis vier Wochen Inkubationszeit gibt es unspezifische Symptome wie Erbrechen, Durchfall oder psychische Reaktionen. Zusätzlich kann ein Ikterus vorkommen. Chronische Verläufe gibt es nicht. Nach überstandener Hepatitis A besteht lebenslanger Immunschutz.

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