Infarkt-Sterblichkeit

Herzkatheter macht den Unterschied

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BARCELONA. Die Sterblichkeit nach einem Herzinfarkt ist bei Patienten, die in ein Krankenhaus mit Herzkatheter-Labor gelangen, geringer als bei Patienten, die in eine Klinik ohne solche Einrichtung kommen.

Das belegen Daten aus dem Myokardinfarkt-Register Rheinland-Pfalz, die Dr. Anselm Kai Gitt aus Ludwigshafen beim europäischen Kardiologen-Kongress präsentiert hat.

An diesem Register nehmen alle Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz mit einer Fachabteilung für Innere Medizin teil. Erfasst werden alle Fälle von ST-Hebungsinfarkt (STEMI). Gitt: "Insgesamt betrug die Krankenhaus-Sterblichkeit 9,1 Prozent, trotz sehr hoher Reperfusionsrate".

In Kliniken mit Herzkatheter-Labor und Akut-PCI lag sie bei 8,7 Prozent, in Krankenhäusern ohne diese Möglichkeit war sie mit 12,6 Prozent deutlich höher. (ob)

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