Ratgeber „HERZ heute“

Herzstiftung informiert zu Wearables

Was sollten herzkranke Nutzer von Wearables wissen? Auch darum geht es in der neuen Ausgabe von „HERZ heute“ der Deutschen Herzstiftung.

Veröffentlicht:

Frankfurt/Main. Herzkranke nutzen zunehmend Wearables. Die Geräte messen den Puls und warnen vor Vorhofflimmern – den Arzt ersetzen können sie nicht. Was Nutzer wissen sollten, erläutert die Deutsche Herzstiftung in „HERZ heute“ (1/2020).

Experten wie Professor Thomas Meinertz vom Wissenschaftlichen Beirat der Herzstiftung raten nur dann zu einem Wearable mit EKG-Funktion, „wenn das für Diagnose oder Kontrolle der Therapie sinnvoll ist“. Das könne jedoch nur der Arzt entscheiden, unterstreicht der Hamburger Kardiologe in einer Mitteilung der Stiftung. „Wearables können die bisherigen Verfahren zu Diagnose und Kontrolle der Therapie nicht ersetzen, aber durchaus ergänzen.“ Für problematisch hält Meinertz ein „hemmungsloses Anwenden der Geräte bei fehlender Indikation“, weil dadurch die Menschen verängstigt und irritiert würden.

Welche Smartwatches für Herzpatienten als digitale Diagnosehelfer hilfreich sind, welche Vorteile sie für Patienten bieten, aber auch wo ihre Grenzen liegen, darüber informiert die Herzstiftungs-Zeitschrift„HERZ heute“ in einem Ratgeber-Beitrag. (eb)

Kostenfreies Probeexemplar: Tel. 069 955128400 oder E-Mail an bestellung@herzstiftung.de; www.herzstiftung.de

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