Allgemeinmedizin

Hinweis auf Nierenschwäche bei MRT ratsam

Veröffentlicht: 17.07.2007, 08:00 Uhr

LONDON (eb). Schicken Hausärzte Patienten mit Nierenschwäche zum MRT, ist es sinnvoll, dies auf der Überweisung zu vermerken.

Denn der zuständige Ausschuss der EU-Arzneimittelbehörde hat für das Kontrastmittel Gadopentetat (Magnevist®) die Anwendung gerade beschränkt: Das Mittel ist für Patienten mit schwerer Nierenfunktionseinschränkung kontraindiziert. Bereits seit Februar 2007 gibt es eine entsprechende Anwendungsbeschränkung für das ebenfalls Gadolinium-haltige Kontrastmittel Gadodiamid (Omniscan®).

Im Gegensatz zu Jod-haltigen Röntgenkontrastmitteln galten jene fürs MRT als gut verträglich bei Nierenschwäche. Es wurde jedoch vereinzelt über nephrogene systemische Fibrosen im Zusammenhang mit den beiden genannten MRT-Kontrastmitteln berichtet.

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