Neuro-psychiatrische Krankheiten

Hirnströme sollen helfen, Identität zu bestimmen

Veröffentlicht: 22.01.2007, 08:00 Uhr

THESSALONIKI (ddp.vwd). Die Hirnströme sind bei Menschen individuell so verschieden, dass sie sich als biometrische Merkmale eignen.

So lassen sie sich - zusätzlich zu Fingerabdrücken, der Beschaffenheit der Iris oder der Geometrie des Gesichts - zur Identifizierung von Menschen nutzen. Das berichten griechische Forscher, die an der Hard- und Software eines Erkennungssystems arbeiten. Über die Ergebnisse berichtet das Magazin "New Scientist" online.

Bei der Methode, die Forscher um Dr. Dimitrios Tzovaras in Thessaloniki entwickeln, wird ein EEG aufgezeichnet, während die Probanden Denkaufgaben lösen. Die EEGs werden per Software mit früheren Aufnahmen verglichen, bei denen der Proband vor die gleiche Aufgabe gestellt worden war. Die speziell entwickelte Software kann anhand individueller Hirnstrom-Muster mit hoher Sicherheit feststellen, ob es sich um dieselben Menschen handelt.

Mehr zum Thema

EU-Drogenbericht

Psychoaktive Drogen auf dem Vormarsch

Trotz Rückschläge

Alzheimer-Studien mit neuem Design am Start

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen