Hohe Impfrate bei Schülern im Nordwesten

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HANNOVER (cben). Der Anteil der gegen die wichtigsten Infektionskrankheiten geimpften Schulanfänger in Niedersachsen lag im Jahr 2008 über 93 Prozent und damit so hoch wie nie zuvor. Das teilte Niedersachsens Gesundheitsministerium mit.

Eine wichtige Hürde wurde bei der zweiten Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln genommen. Erstmals waren über 90 Prozent der Schüler öfter als einmal gegen Masern geimpft. "Zu verdanken ist dieser wichtige Erfolg im Kampf gegen Infektionskrankheiten vor allem den Kinder- und Hausärzten, die die Impfung vornehmen, und der Motivationsarbeit der örtlichen Gesundheitsbehörden", sagte Niedersachsens Gesundheitsministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU). Auch bei einem weiteren Ziel sei Niedersachsen vorangekommen. Die regionalen Unterschiede zwischen Landkreisen und kreisfreien Städten hätten sich deutlich verringert.

Lagen etwa der höchste und der niedrigste Wert bei der zweiten Masernimpfung 2007 noch 25 Prozentpunkte auseinander, betrug der Abstand im vergangenen Jahr nur noch 14 Punkte, so der Impfreport 2008.

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