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Impfraten bei Kindern verbessert

MÜNCHEN (eis). Die Impfraten bei Kindern haben sich in den vergangenen acht Jahren verbessert. Das haben repräsentative Telefonumfragen bei Eltern von über 2700 Kindern ergeben. Große Defizite gibt es allerdings weiterhin beim Masernschutz. Auch werden viele Kinder noch nicht zeitgerecht geimpft.

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In der bundesweiten Umfrage waren Eltern von Kindern der Jahrgänge 1999 bis 2003 zum Impfstatus im Alter von 24 Monaten befragt worden. Die Ergebnisse wurden mit Resultaten früherer Befragungen bei Kindern der Jahrgänge 1996 bis 1999 verglichen, wie Helen Kalies vom Institut für soziale Pädiatrie an der LMU München und ihre Kollegen berichten (Eur J Pediatr 165, 2006, 30).

Ergebnisse: Die Rate der Kinder, die bis zum Alter von zwei Jahren die Grundimmunisierung gegen Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Polio, H. influenzae b (Hib) und Hepatitis B erhalten hatten, erhöhte sich von 43 Prozent bei den Jahrgängen 96/97 auf 82 Prozent in den Jahrgängen 02/03. Die Impfraten für die Masern-Mumps-Röteln-Impfung lagen jedoch auch bei den jüngsten Kindern nur bei 70 Prozent.

Weitere Defizite: Nur jedes fünfte Kind (Jahrgang 02/03) war zeitgerecht geimpft worden. Frühestmöglicher Schutz ist aber sehr wichtig, da etwa Pertussis und Hib bei Säuglingen lebensbedrohlich verlaufen können.

Impfraten in verschiedenen Bundesländern unterscheiden sich stark. So liegen die Raten in den neuen Ländern im Mittel 15 Prozent über den Raten in Bayern.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Masernschutz braucht mehr Engagement

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